Endlich wieder draußen aus diesem Loch. Wir hockten uns erstmal eine Wele in die Sonne und hörten den Grillen beim Zirpen zu.

Da ich in der Area52 fast meine ganzen Stimpaks verbraucht hatte, legte ich einen kurzen Abstecher zum Beobachtungsposten ein. Dort konnte man Brahminblut gegen Stimpaks tauschen Außerdem brauchten wir dringend ein Bad, sonst würden wir den Leichengeruch noch tagelang mit uns herumzuschleppen. Und neben dem Beobachtungsposten gab es einen halbwegs sauberen Tümpel.
Leider schlug das Wetter um und mit dem Frieden war es auch vorbei.

Es ist ja sicherlich löblich, dass die Wissenschaftler im Beobachtungsposten das Verhalten der mutierten Skorpione untersuchen. Aber noch besser wäre es, sie würden sich gleichzeitig um eine Regulierung der Population kümmern. Diese verdammten Viecher brachten uns mal wieder in arge Bedrängnis.
Aber es blieben nicht die einzigen Störenfriede. Frischgewaschen brachen wir zu Emilys Legaunzuchtfarm auf. Mal sehen, wie weit sie mit ihren Forschungen gekommen ist (Mod: Iguanas von sesom). Bis wir dort ankamen, waren wir wieder völlig eingesaut.







Das Zuchtprogramm schien etwas aus dem Ruder gelaufen zu sein.

Vielleicht war es doch keine so gute Idee, Raider an die Leguane zu verfüttert. Ihr Fleisch ist viel zu stark chemisch belastet und nun sind die kleinen Mistviecher verdammt bissig und aggressiv geworden. Schließlich habe ich sie alle zur Haustüre hinausgejagt. Raider gibt es ja genug, einer erfolgreichen Auswilderung sollte also nichts im Wege stehen.


Inzwischen befanden wir uns in der Nähe von Watertown, also beschloß ich, die Alte Militärbasis weiter auszubauen. Immerhin hatte ich genug Baumaterial, für den Robot-Recycler und das Turmfundament . Jetzt noch die Roboter-Putzkolonne nach Watertown schicken, um den Tümpel zu reinigen, und für frisches Trinkwasser war auch gesorgt.


Die klapprigen, quietschenden Vorkriegsroboter haben ihr Reinigungsprogramm gerade noch so geschaftt, bevor es heftig zu regnen anfing. Die zusätzliche Feuchtigkeit hätte sie wahrscheinlich entgültig außer Betrieb gesetzt. Da steht nächstens auch eine Generalüberholung an.

Am nächsten Tag sammelte ich in Fort Constantine weiteres Baumaterial ein und Ella hat alles ohne Grummeln zur Militärbasis geschleppt. Abendbrot gab es unterwegs kostenlos im Outpost. Dort habe ich mich auch mit neuer Munition eingedeckt und ein paar Stunden gut bewacht aufs Ohr gelegt.


Fürs erste reichte es mir von der ganzen Heimwerkerei. Über mehrere Ecken hatte ich erfahren, dass mein alter Kumpel David in Paradise Falls ein Geschäft aufgemacht hatte, das wollte ich mir mal näher anschauen.
Ah so, Sklavenhandel natürlich. Neben Skalven und Sklavenzubehör bot er auch Trainingsprogramme für Sklaven an, man konnte sie z.B. zu Lastenträgern, Body Guards und Hauswirtschaftlern ausbilden lassen (Mod: FNNCQ, a fallout 3 slavery overhaul von sesom).
Na ja, David als Trainer? Als Referenz für die Qualität dieser Dienstleistung erzählte er mir von einem österreichischen Urururgroßvater, Siegi Freud, der zu seiner Zeit einer der bekanntesten Coacher gewesen sein soll.

Hm, das letzte Mal, als ich ihn traf, war er noch der direkte Nachfahre eines berühmten kolumbianischen Malers, Fredy Botero oder so ähnlich hieß der Typ. Damals arbeitete David als freischaffender Künstler und malte vorzugsweise dicke Frauen, die sich lasziv auf roten Kanapees herumräkelten. Na ja, egal, ich höre mir seine Geschichten immer wieder gerne an. Und ich habe ihm auch ein paar Sklavenhalsbänder und eine Betäubungskeule abgekauft.
Inzwischen hatte ich Lust auf mehr Gesellschaft bekommen, das Wetter schien auch endlich besser zu werden

und so reisten wir nach Megaton weiter.
Das mit dem besseren Wetter war nicht von langer Dauer

und kurz vor Springvale kam sogar ein richtiger Sturm auf. Wir krochen in einem der verlassenen Häuser unter und platzten dabei in die Geburtstagsparty einiger Raider hinein. (Mod: DC Interiors Project von ChuckSteel)

Der Geburtstagskuchen hat gar nicht mal schlecht geschmeckt für einen Raiderhaushalt. Vielleicht gehe ich im Anschluß gleich noch zur Schule rüber, möglicherweise gibt es dort auch Party.