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Autor Thema: 9/11  (Gelesen 263 mal)
Eraser
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« am: 11. September 2011, 00:15:46 »

Bitte vergesst niemals die Menschen die vor einem Jahrzehnt gestorben sind. Weder die Opfer, noch die Helfer.

Nehmt euch zumindest eine Minute um ihnen zu gedenken, danke.

9/11 †
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Tomahawk
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« Antworten #1 am: 11. September 2011, 00:45:50 »

Schlimm was passiert ist. Aber ich finde es ein bisschen krank wie die Medien das auseinandernehmen. Ich hab nichts gegen Dokus (wenn sie gut sind). Aber mittlerweile gibt es meineswissens schon Spielfilme darüber und das ist gestört. Genau wie ich auch Spielfilme z.B. über die Titanic seltsam finde. Nur weil es ne Weile her ist, wirds doch nicht besser =/

Jedenfalls kenn ich eine Amerikanerin aus Georgia deren große Schwester in einem Gebäude in der Nähe gearbeitet hat. Der ist zwar nicht viel passiert bis auf ein par blaue Flecken und den Schock, aber es war sicher sehr heftig.

Ich kann zwar natürlich nicht wirklich "traurig sein" weil das von mir aus doch eher geheuchelt wäre. Ich meine ich kenne nicht einen direkt, der da zu schaden gekommen ist und ich hasse es auch wenn man mir (wegen was anderem) "Trauerbekenntnisse" zukommen lässt, aber man sollte vor den Leuten denen das passiert ist wirklich ordentlichen Respekt haben. Vor allem vor den Rettern aber auch nicht weniger vor denen die es geschaft haben durchzuhalten - und vor denen, die den Tag nicht überlebt haben.

Ich weiß nicht was für verwirrte, geistesabwesende Leute das sind, die soetwas grausames planen und durchführen, aber ich bin mir sicher das deren ihr Gott ihnen das gleiche heimzahlen wird, was diesen Menschen in New York angetan wurde. Ich kenne Moslems und die, die ich kenne sind alle freundliche und gute Menschen. Es ist wichtig, dass man zwischen diesen geisteskranken Freaks und den Moslems klar unterscheidet. Das ist echt traurig, wie das manchmal abtrifftet. Ich könnte jetzt noch mehr darüber sagen, aber ich will euch mal ausnahmsweise nicht noch mehr zulabern.

Man muss es nur schaffen, dass man diese Terror-Leute irgendwie zurück hält. Ich selbst glaube seit ich klein bin nicht an irgend eine Art von Gott (für mich), sondern nur daran, dass es einem gut geht wenn man Gutes tut und schlecht, wenn man Schlechtes tut. Zumindest irgendwann. Ich glaube übrigens auch dass Götter bzw. individuelle Religionen für jeden ganz klar existieren, der an etwas glaubt was dem jenigen selbst und niemand anderem schaden zufügt.

Aber wenn man es zulässt das solche hirnverbrannten, lebensfeindlichen Ansichten, die anderen schaden überhaupt existieren, dann laufen echt Dinge von ungeahntem Ausmaß ganz furchtbar falsch in der Welt. Immerhin wird meiner Meinung nach niemand böse geboren.
« Letzte Änderung: 11. September 2011, 00:49:16 von Tomahawk » Gespeichert


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« Antworten #2 am: 11. September 2011, 00:57:03 »

Danke das du dir die Zeit genommen hast diesen langen Text zu schreiben, das allein ist schon mehr Aufwand als sich so mancher macht.

Ich finde es interessant das du das mit der Heuchelei ansprichst. Ich bin selber, und das muss ich leider zugeben, kein sehr mitfühlender Mensch, doch was am 11. September vor Zehn Jahren in New York passiert ist war soviel mehr als der sinnlose Mord an Unschuldigen. Es war ein Angriff auf ein Land, auf eine Lebensweise und die Freiheit der westlichen Welt. Ich war damals gerade mal 11 Jahre alt und hab nicht viel von solchen Dingen verstanden, doch ich erinnere mich das ich weit mehr emotional betroffen war als beim Tod meiner Großmutter.

Zu deinem Punkt mit den Muslimen. In den letzten Jahren war es für mich nicht einfach eine klare Linie zwischen Muslimen und den Attentätern zu ziehen doch ich glaube das sich das inzwischen gelegt hat. Vor einem Jahr hab ich zusammen mit einem Muslimischen Freund von mir für die Opfer gebetet.

9/11 hat die Welt verändert und das nicht nur wegen der Zerstörung zweier Bauwerke sondern durch einen Angriff auf die westliche Kultur und die islamische Religion von der sie sich bis heute nicht erholt hat.
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Tomahawk
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« Antworten #3 am: 11. September 2011, 01:35:46 »

Kein Problem, ich glaube das ist seit langer Zeit das sinnvollste Thema zu dem ich was geschrieben hab.

Naja, ich finde es auf jedenfall grauenhaft, was da passiert ist, aber ich für meinen Teil war in der Zeit ohnehin schon ziemlich traumatisiert, weil einige Monate davor ein Elternteil von mir gestorben ist und ich das nicht wirklich begriffen hab. War eine sehr seltsame Zeit. Ich kann mich an manche Zeiträume danach und davor überhaupt nicht mehr erinnern oder verwechsel was. Jedenfalls war ich um die 9 der Anschlag passiert ist. Hab grade bei einer Freundin gespielt im Garten. Die Mutter von der Freundin meinte noch sie hätte zuerst gedacht das wäre irgend ein Actionfilm, bis sie gemerkt hat dass es auf praktisch allen Sendern lief. Aber wie gesagt, richtig registriert hab ich das glaube ich nicht in dem Moment als das passiert ist. Ich dachte, dass es sehr schlimm ist. Aber ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht mehr allzuviel Ahnung was "Tod" eigentlich bedeutet, weil ich eben schon ziemlich krass angeschlagen war.

Im Nachhinein finde ich, es war vor allem ein Angriff auf jeden einzelnen Menschen der da drin und in der Nähe war, als das passiert ist. Sicher war es auch gegen die Prinzipien einer freien Welt, aber das ist erst mal zweitrangig wenn man in diesem Gebäude sitzt und plötzlich kracht ein Flugzeug rein. Das kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Ich zumindest nicht.

Ich kann mir auch nicht vorstellen wie unglaublich verrottet diese Gedanken von denen sein müssen, die das tatsächlich machen. Das ist alles sehr gruselig.

Naja, was die Unterscheidung zwischen diesen Terroristen und Moslems betrifft, so kommt es wahrscheinlich auch darauf an wie gut man Leute kennt die an sowas glauben, bzw. ob man sie vor dem Anschlag schon gut gekannt hat. Ich glaube auch nicht wirklich dass diese terroristischen Ziele viel mit irgendeinem Glauben zu tun haben. Das ist vielleicht eher sowas wie ne psychische Krankheit. Vielleicht vergleichbar mit den sogenannten "Amokläufern" (die Bezeichnung find ich übrigens bescheuert), die ja auch nur so werden, weil sie von den Mitmenschen so getrimmt werden. Bei Amokläufern ist das wohl größtenteils unterbewusst, was da passiert und deswegen passiert es auch nicht so häufig, aber die potentiellen Terroristen werden ja regelrecht so trainiert, dass sie Leute verletzen und töten sollen.

Wie gesagt, ich denk nicht, dass die Religion so viel mit dem Anschlag zu tun hat. Ich für meinen Teil bin immer offen für Erklärungen über andere Religionen und bisher hab ich keine Glaubensrichtungen gesehen die "böse" sind. Viel von dem was ich höre klingt in meinen Ohren zwar manchmal nicht besondersn sinnvoll (für mich zumindest), aber solang der, der daran glaubt glücklich damit ist, ist doch alles in bester Ordnung.

Ich denke viel von dem an was ich glaube ist für andere auch der größte Quatsch, aber das ist doch okay.


Man muss solche Probleme mit Terroristen an der Wurzel packen. Das kann ein Regime sein, das können aber auch radikale Menschen sein die zum Beispiel ihre Kinder darauf trimmen. Allerdings ist das sehr aufwendig und teuer, und deswegen lösen die Staaten das lieber mit billigeren, kurzfristigen Methoden wie Flughafenkontrollen, oder Waffengesetzen. Das ist zwar zum Großteil nichts falsches, aber letztendlich nur ein Mittel, wenn schon alles zu spät ist.

Ist übrigens auch wie bei den Amokläufern. Es gibt leute die wollen Überwachungskameras in Schulen einbauen, aber wie es den Kindern wirklich in ihren Psychen geht, interessiert keine Sau.
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« Antworten #4 am: 11. September 2011, 01:57:31 »

Mein Beileid, für deinen Verlust.

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« Antworten #5 am: 11. September 2011, 02:02:18 »

Danke, aber das ist okay. Es hat mich mit Sicherheit beeinflusst und verändert. Aber richtig mitgenommen bin ich nur nach an dem einen Tag im Jahr. Ich geh auch nicht auf den Friedhof, normalerweise zumindest.
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Lynx
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« Antworten #6 am: 12. September 2011, 07:44:51 »

Naja klar fühlt man immer ein wenig mit, aber ich bin der Meinung, dass man dieses Thema nicht immer und immer wieder Jahr für Jahr so sehr "anschneiden" muss. Jahre später läuft es am selben Tag stundenlang auf fast jedem Sender. Bei Flutkatastrophen in Asien sterben "ein paar" Menschen mehr, niemand redet da einen Monat später noch drüber (außer es fliegt ein AKW in die Luft). Ok könnte man damit begründen, dass es kein Terrorismus war, aber wenn im Nahen Osten irgendwo auf'm Marktplatz Bomben hochgehen und dutzende Menschen in Stücke gebombt werden ließt man das vllt. als Textzeile bei NTV. Nur weil es nicht in Westeuropa oder in Nordamerika passiert ist es nicht minder schlimm, oder?

Jedenfalls dachte ich mir damals schon wie einfach das alles ging. Bis damals war in meiner Ponyhof-Welt alles so geschützt, dass sowas nicht passieren kann. Gedanklich ging ich mehrere Szenarien durch: Flugzeug in Pentagon (war ja auch geplant), Flugzeug in Stadien, Flugzeug in AKWs, Flugzeug in Staudämme und und und. Da hätte man wesentlich mehr und nachhaltig Schaden anrichten können.
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"Ich mache nie Voraussagen und werde es auch niemals tun!"
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