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Autor Thema: Der schrecken des Ödlands  (Gelesen 649 mal)
Fallout3_junk_deluxe
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"nur ein toter mutant ist ein guter mutant"


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« am: 20. Dezember 2009, 16:07:38 »

hier werde ich die geschichte von riddik, der einst in einer vault ruhig und behütet lebte, und seinem partner jericho erzählen. Es ist eine geschichte eines jungen mannes der die schrecken des ödlands kennenlernt...und sich schritt für schritt in so einen schrecken verwandelt.

hoffe ihr habt spaß beim lesen^^ schreibt gern ein paar kommentare und sagt mir was ihr über die story denkt
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"nur ein toter mutant ist ein guter mutant"


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« Antworten #1 am: 20. Dezember 2009, 16:49:43 »

Kapitel 1
home sweet home

Es kam Riddik wie Gestern vor als er aus der Vault floh und das Atomare Höllenloch, was die leute das Ödland der Hauptstadt nennen, das erste mal mit seinen eigenen Augen sah. Damals noch ein frischling aus dem wohlbehüteten Atomschutzbunker, konnte er erst einmal kaum etwas erkennen da seine Augen seit seiner geburt nie das Tageslicht erblickt hatten. Doch nach kurzer zeit gewöhnten sie sich bereits dran und er sah die staubtrockenen ebenen, die felsigen Klippen und die eingestürzten Ruinen des Ödlands zum ersten mal.

In der Vault hatte er nie so etwas beindruckendes und doch zugleich schreckliches gesehen wie das hier. Nur jeden Tag aufs neue die grauen meterdicken Wände aus Stahl, die erdrückend auf einen einwirkten. Vielleicht war dies auch der grund wieso er aus der Vault floh, vielleicht war es aber auch nur der gedanke, das es außerhalb dieses schweren Tores aus stahl noch eine andere Welt gab, der ihn zu seiner Flucht antrieb. Aber das war für ihn jetz egal, denn ER hatte es geschafft als einziger aus seiner Vault (mehr oder weniger) frische luft einzuatmen. ER war es der über den Willen des Aufsehers entschied und das schwere Tor zur Außenwelt das erste mal seit hunderten von Jahren öffnete. ER war es der diesen außblick nun genießen konnte...und es war ein gutes gefühl. Ein gefühl des triumpfes. Ein gefühl das er nie wieder vergessen würde.

Langsam ging er einen kleinen Pfad herunter der zu einer, mit Rissen übersehten, straße führte. von da aus blickte er noch einmal zurück, zurück zu seinen zuhause, zurück zu vielen guten erinnerungen. Doch das war das letzte mal das er an diesen ort zurückkam.
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"nur ein toter mutant ist ein guter mutant"


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« Antworten #2 am: 20. Dezember 2009, 19:01:53 »

Kapitel 2
Der erste Kontakt

Riddik ging die Straße entlang. Langsam und vorsichtig, doch zugleich selbstsicher und Motiviert. In seiner Hand hielt er eine 10mm-Pistole die er dem Sicherheitspersonal aus der Vault stahl. Es war das erste mal das er eine Waffe in den Händen hielt, und irgendwie gab es ihn ein Gefühl von Macht. Er stand jetzt vor einem großen Schild auf dem in gelber Farbe und in großen Druckbuchstaben "MEGATON" stand. Daneben zeigte ein Pfeil nach Osten. Riddik wusste zwar nicht was dieses Megaton war doch sein Gefühl sagte ihm das er in diese Richtung gehen sollte. Nach etwa hundert Metern endete die Straße im Staub. Doch Riddik beschloss seinen Weg nach Osten fortzusetzen und dachte sich das er sein ziel schon erreichen würde. Dann erstarrte er. Etwa 50 Meter von ihm entfernt standen 3 komisch gekleidete Typen um eine bewusstlose Frau herum. Riddik entschloss sich das mal näher anzusehen, machte einen größeren bogen um sie und versteckte sich hinter einem Felsen der etwa 10 Meter von den 3 Individuen entfernt war. aus seinem versteck heraus begann Riddik zu lauschen. Zu dem Zeitpunkt wusste er nicht das es 3 Raider waren die sich darum stritten was sie mit ihrem wehrlosen Opfer anstellen sollten." Schlitzen wir sie auf und machen Gulasch aus ihr" sagte ein Großer von ihnen. "Wir sollten sie lieber nach Paradise Falls verschleppen und sie an die Sklavenhändler verkaufen." entgegnete ein kleinerer. Riddiks sonst eher braungebranntes Gesicht wurde mit einmal blass als er hörte was die 3 Typen mit der Frau vorhatten. Dann rappelte er sich wieder auf und fiel einen Entschluss. Er überprüfte noch einmal ob Die 10mm-Pistole voll geladen war. Dann legte er zum ersten Schuss an.

Riddiks Hand zitterte ein wenig und der Schweiß tropfte ihm von der Stirn. Er hatte noch nie eine Waffe abgefeuert geschweige denn auf einen Menschen. Doch er hatte früher als Kind in der Vault oft alte Western Filme gesehen und dachte sich das es so schwer nicht sein konnte. Es war ihm zwar klar das die Filme nicht auf der Realität basierten, trotzdem hatte er dadurch einiges gelernt. Er zielte zuerst auf den großen da der das einzige Gewehr besaß. Dann fiel der erste Schuss. Der große sank mit einmal auf die Knie, ließ sein Jagdgewehr fallen und stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus. Kurz danach lag er Regungslos am Boden. Die anderen beiden blickten erschrocken um sich, und suchten nach dem Kerl der ihren freund erschoss. Dann folgte der 2. Schuss. Diesmal traf es den kleinen von ihnen, der so laut aufschrie, das man es sicher noch mehrere hundert Meter weiter hörte. Der 3. allerdings erblickte Riddik und ging mit schnellen Schritt auf ihn zu. In seinen Händen hielt er einen großen Hammer. Riddik selbst machte ein paar Schritte zurück und feuerte auf ihn. Die Kugel traf den Raider im arm. Der blieb kurz stehen, unterdrückte den schmerz und ging weiter auf Riddik zu. Der schoss erneut. Daneben! Der Raider war jetzt nur noch 3 Meter von Riddik entfernt und holte bereits zum Schlag aus. Plötzlich folgte ein Schuss. Der Raider blickte Riddik noch einmal hasserfüllt ins Gesicht dann fiel er in den Staub. Riddik blickte um sich, da er keinen weiteren Schuss abgefeuert hatte und erblickte eine Gestalt auf dem Hügel vor ihm... das war wohl sein Retter.
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NapalM
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« Antworten #3 am: 20. Dezember 2009, 19:16:17 »

Spannend geschrieben Zwinkernd
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"nur ein toter mutant ist ein guter mutant"


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« Antworten #4 am: 20. Dezember 2009, 20:29:57 »

Kapitel 3
Ankunft in Megaton

Die Gestalt kam nun auf Riddik zu, der immer noch wie angewurzelt vor der Leiche des Raiders stand. Umso näher die Gestalt kam erkannte man immer mehr das es ein Mensch war. "Hey alles in Ordnung kleiner?" fragte die Person "mit Raidern solltest du dich lieber nicht anlegen." "Was ist ein Raider?" entgegnete Riddik.
Die Person guckte ihn verdutzt an. Jetzt konnte Riddik die Person auch erkennen. Es war ein Farbiger, etwa 2 Meter großer Mann mit grimmigen Gesichtsausdruck und Vollbart. " Du weißt nicht was ein Raider ist??? wo zur Hölle bist du denn hergekommen, aus irgend so einer Vault?" Riddik schwieg. Der unbekannte musterte ihn mit einem scharfen blick. "Mein Gott du bist aus so einer Vault hab ich recht?" er lachte kurz dann hing er noch dran "Ich bin Jericho und du hast verdammt noch mal glück das ich dich gefunden hab und nicht irgend so ein Psychopath ." Riddik stand immer noch da wie angewurzelt. Dann antwortete er "Mein Name ist Riddik."
Jericho ging auf die Frau zu die immer noch ohne Bewusstsein am Boden lag und fühlte ihren Puls. "sie lebt noch" sagte er mit seiner tiefen kräftigen stimme. Dann ging er auf einen der Raider zu, nahm das Jagdgewehr und die 32 Kaliber Munition und warf beides Riddik zu der es ohne Mühe fing. " Du hast den Raider umgelegt das heißt dir steht das Gewehr zu. Das ist das Gesetz des Ödlands. Wo wolltest du eigentlich hin??" sprach Jericho und spuckte etwas Kau-Tabak auf den Boden. " ich war auf dem Weg nach Megaton. Weißt du zufällig wo das ist?" antwortete Riddik. " Natürlich weiß ich wo Megaton ist. Immerhin lebe ich da schon seit einigen Jahren." sagte Jericho mit einem grinsen auf dem Gesicht. " Wenn du nach Megaton willst kannst du mich gerne begleiten!" Riddik überlegte nicht lange "ich komm gerne mit... aber was ist mit der Frau da vorne? Die können wir doch nicht einfach hier lassen." Jericho drehte sich um und blickte die Frau einen Moment lang an. "Du hast recht... na los du nimmst ihre Beine und ich ihre Arme... und dann auf nach Megaton" Riddik nickte und so gingen sie weiter in Richtung Megaton.

Nach etwa einer halben Stunde kamen sie dann an. Die mauern waren riesig und Riddik war erstaunt was sich Menschen so alles einfallen ließen um sich vor feinden und sonstigem zu schützen. Vor dem Tor stand ein Roboter des Protektoren Modell. "Das da ist Deputy Wold. Keine Ahnung wer den mal angeschleppt hat aber das ist mir auch scheiß egal." sagte Jericho und lachte. Plötzlich ging eine riesige Turbine, die über dem Tor war, an und öffnete es langsam aber sicher. "Willkommen in Megaton" sagte Deputy Wold mit seiner blechigen Roboterstimme als Riddik und Jericho durch das riesige tor traten. Von innen sah die Stadt dann nicht mehr so gewaltig und sicher aus wie von Außen. Überall lag Müll rum und die Luft war hier drinnen auch nicht mehr so frisch wie im Ödland. Und mal ganz abgesehen davon lag mitten in der Stadt eine Gewaltige Atombombe. Es kam eine Person auf Riddik und seinen neuen freund zu. Es war ein etwa 1,90 großer Kerl der einen alten Mantel mit Sheriffstern daran und einen großen Cowboy Hut trug. "Jericho schleppst du schon wieder irgendwelche Streuner hierher? Wir können in der Stadt nicht noch mehr Leute gebrauchen." sagte er. Er lispelte ein wenig. " Ich hab den jungen gefunden als er diese Frau versuchte vor 3 Raidern zu schützen. Ziemlich mutig der kleine, kommt aus irgend so einer Vault!" antwortete Jericho. Der Sheriff musterte nun Riddik. "Wie heißt du?" fragte er. "Mein Name ist Riddik und ich bin aus meiner Vault geflohen." antwortete Riddick "Gut. Ich bin Lucas Simms und das ist meine Stadt. Falls du also irgendetwas falsches tun solltest puste ich dir die Birne weg. Habe ich mich deutlich genug ausgedrückt??"
Riddik nickte, obwohl er einen netteren Empfang für einen Helden erhofft hatte.


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« Antworten #5 am: 20. Dezember 2009, 21:47:35 »

Kapitel 4
Aufbruch in eine Fremde Welt

In den letzten 2 Monaten lebte Riddik mit Jericho zusammen in Megaton. Jericho erklärte ihn alles was man übers Ödland wissen musste. Sei es Die radioaktive Strahlung da draußen oder die gefährlichen Bestien die es im Ödland überall gibt. Er brachte ihm auch den Umgang mit Waffen bei und das richtige verhalten gegenüber anderen Ödländern. Somit lernte Riddik alles nötige was er zum überleben im Ödland brauchte. Er hatte auch seinen schmutzigen Vault Overall gegen eine durchaus stabilere Kampfrüstung getauscht um auf alle Gefahren da draußen gewappnet zu sein. Nur seine Bewaffnung hatte sich nicht großartig verändert. Eine 10mm-Pistole, ein 32 Kaliber Jagdgewehr und ein Kampfmesser. Jericho sagte immer das es wichtig sei ein Messer dabei zu haben und das nahm sich Riddik auch zu herzen. Auch wenn Riddik nicht genau wusste wo er hingehen sollte, wollte er unbedingt in den nächsten paar Tagen seinen 1. Ausflug ins Ödland starten. Und genau so kam es dann auch. Er packte seine Sachen mit allem was er brauchte. Genug zu Trinken, etwas zu Essen und mehr als genug Stimpacks und Munition um eine ganze Armee zu versorgen.

Am selben Abend brach er auf. Er ging einfach immer seiner Nase entlang. Immer da entlang wo er dachte das es wohl am besten ist. Zum glück hatte Jericho ihn eine Karte des Ödlands auf seinen Pip-Boy geladen, so das er immer wusste wo er ungefähr war. Dann blieb er stehen und duckte sich. Es war eine kleine Gruppe von Leuten die auf einer Straße entlang gingen. Riddik zählte ungefähr 6 oder 7. Er suchte sich eine kleines versteck zwischen einem Gebüsch und 2 Felsen. Sein Gewehr hatte er bereits in die Schulter Gepresst und wartete. Er wusste nicht genau was das für Leute waren, weshalb er nicht sofort das Feuer eröffnete. Dann sah er es. Raider! Es schien so als kämen sie grade von einem Raubzug wieder, da sie 2 gefesselte Personen mit sich rumschleppten. Riddik war sich nicht ganz sicher was er tun sollte. Versuchen die Leute zu retten oder warten bis die Raider vorbei gegangen waren und sich dann aus dem Staub machen?
Er entschied sich für Option A. Er wartete noch einen Moment bis die Raider fast außer Sichtweite waren. Dann schoss er zielgenau... und traf. Der Raider den er anvisierte fiel wie von Geisterhand um. aber es waren immer noch 4 übrig die sich jetzt verteilten und nach dem Übeltäter suchten. Riddik nutzte einen kurzen Moment aus um seine Stellung zu ändern. Er hockte jetzt in einem Gebüsch. Einer der Raider kam direkt auf ihn zu, stand 1 Meter vor dem Busch entfernt und sah so aus als hätte er Riddik bereits entdeckt. Plötzlich drehte sich der Raider um. "hier ist auf jeden fall keiner!" rief er der restlichen Gruppe zu. Riddik nutzte diesen Moment, sprang auf, packte den Raider und schnitt ihm mit seinem Messer die Kehle durch während er mit der anderen Hand den mund des Opfers zuhielt und ihn mit ins Gebüsch zog. Jericho hatte wirklich recht: Es ist wichtig ein Messer dabei zu haben. Die Restlichen Raider suchten immer noch die Gegend ab, während sich Riddik an die beiden Gefangenen anschlich. Es war eine junge Frau die etwa im gleichen alter wie Riddik war und ein Älterer Mann. Er nahm sein Messer und schnitt die Fesseln der beiden durch. "geht zu den Hügeln und versteckt euch da. Ich kümmere mich um die Raider. Die Frau nickte nur und machte sich leise und in geduckter Haltung auf die suche nach einem versteck. Der Alte Mann hingegen rannte wie vom Teufel besessen Davon... Direkt in die Arme der Raider, die nicht lang fackelten und ihm mit einem rostigen Messer die Kehle durchschnitten. Riddik reagierte schnell und feuerte eine Salve Kugeln auf die Raider, während er  irgendwo im Schutz der Dunkelheit nach Deckung suchte, die er hinter einem Autowrack fand. Bevor er sich hinter dem Auto duckte sah er noch wie einer der Raider getroffen zu Boden stürzte. Die anderen beiden fingen an wie Wild auf das Auto zu Feuern. Doch sie trafen Riddik nicht der den schutz des Autowracks nutzte, um seine Waffe nachzuladen. Plötzlich war es still. "Jetzt bin ich dran" sagte Riddik zu sich selbst, sprang aus der Deckung hervor und tötete die beiden Raider mit 2 gezielten Schüssen. Dann ging er rüber zu den hügeln wo sich die junge Frau verstecken wollte. "wo bist du?" rief Riddik in die felsigen Klippen. dann hörte er hinter sich eine zarte stimme "sind sie weg? ...bin ich in Sicherheit?" fragte die junge Frau Riddik drehte sich um , nickte und erkannte erst jetzt wie hübsch sie eigentlich war...


so das wars für heute erstmal  Wallbash...wenns euch gefallen habt dann lest auch die anderen Kapitel die im laufe der woche rauskommen dürften Zwinkernd viel spaß beim lesen euer   angelFallout3_junk_deluxe angel
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« Antworten #6 am: 21. Dezember 2009, 16:12:43 »

Kapitel 5
Unerwartete Begegnung

"Ist alles in Ordnung bei dir?" , fragte Riddik die junge Frau. Sie hatte langes blondes Haar, eine schlanke Figur und Eis blaue Augen die im Mondlicht wie 2 große runde Kristalle funkelten. "Ja es geht mir gut... ich heiße übrigens Angelina." antwortete sie, und strich sich dabei eine ihrer blonden Strähnen aus dem Gesicht. "Es freut mich das es dir gut geht. Ich bin Riddik." In der nähe von ihnen war eine fast zerstörte Brücke, wo sie ein kleines Lager für die Nacht errichteten. Riddik zündete ein kleines Feuer an und gab der völlig entkräfteten Angelina etwas zu trinken und zu essen. "wieso haben euch die Raider gefangen genommen?" fragte Riddik. Angelina schluckte ein stück Brot hinunter, dann fing sie an zu erzählen. "Ich war mit meiner Karawane auf den Weg in eine Stadt im Süden von D.C.. Für die meisten besser bekannt als Rivet City, ein riesiger alter Flugzeugträger der zu einer großen Metropole für Flüchtlinge wurde." Sie nahm noch ein schluck Wasser und fuhr dann fort "auf halben weg wurden wir von diesen verdammten Raidern angegriffen. Einige konnten fliehen, die meisten starben. Mich allerdings nahmen sie gefangen und wollten mich nach Paradise Falls verschleppen wo sie mich als Sklavin verkaufen wollten." Riddik erinnerte sich an die Raider die er kurz nach dem Ausbruch aus der Vault tötete. Die sprachen auch von einem Ort namens Paradise Falls. Angelina machte eine kurze pause , biss noch einmal vom Brot ab und trank ein schluck Wasser bevor sie weiter erzählte: "Na ja und wärst du nicht aufgetaucht hätten sie das wahrscheinlich auch geschafft."  " Ach alles halb so wild. Das hab ich doch gerne gemacht." sagte Riddik mit einem breiten grinsen im Gesicht. Nachdem sie aufgegessen hatten löschten sie das Feuer und legten sich schlafen. Am nächsten Tag verabschiedete sich Angelina von Riddik. Was sie bis dahin nicht wussten war das sie sich noch einmal begegnen würden.

Riddik war nun wieder ganz allein. Er ging eine breite Straße entlang. Doch egal was er tat er konnte nicht aufhören an Angelina zu denken. was ist wenn sie es nicht nach rivet city schafft? vielleicht hätte ich sie begleiten sollen. Die Gedanken gingen ihn nicht mehr aus dem Kopf. Vor ihm stand ein Schild mit der Aufschrift "VORSICHT! TODESKRALLEN GEBIET LEBENSGEFAHR!"
doch er war so in seine Gedanken vertieft das er es nicht bemerkte und einfach dran vorbei lief. Er war nun schon ein paar stunden unterwegs und gönnte sich im Schatten eines Felsvorsprungs eine kurze Pause. Er trank etwas Wasser und bemerkte nicht das ihn etwas beobachtete. Eine Todeskralle! Sie war etwa 20 Meter von ihm entfernt und beobachtete ihn wie ein Löwe seine Beute. Als Riddik für einen kurzen Moment seine Augen schloss, nutzte die Todeskralle diesen Moment und rannte mit einem überragenden Tempo auf Ihn zu. Riddik nahm so schnell wie möglich sein Jagdgewehr und schoss auf die schreckliche Bestie. Die schien völlig unbeeindruckt, packte Riddik und schleuderte ihn mehrere Meter durch die Luft gegen einen schmalen Felsen. Jericho hatte Riddik zwar schon viel von diesen schrecklichen Bestien erzählt, aber so grauenvoll hatte er sich sie nicht vorgestellt. Er zog seine 10mm-Pistole aus seinem Halfter und feuerte erneut. Wieder zeigte es kaum Wirkung und de Bestie rannte unaufhaltsam auf ihn zu. Mit ihren riesigen krallen packte die Todeskralle erneut Riddik. Der reagierte diesmal schneller, zog sein Messer und rammte es der Todeskralle direkt ins Auge. Daraufhin machte die Todeskralle einige schritte zurück, lies Riddik fallen und schrie vor schmerzen. Riddik hatte noch nie so etwas entsetzliches gehört. Doch es blieb ihm keine zeit lange darüber nachzudenken. Er machte einen Satz nach rechts, schnappte sich sein Jagdgewehr, presste es der Todeskralle an den Kopf und drückte ab. Es war vorbei. Er wusste das er glück gehabt hatte, da die Todeskralle noch ein Jungtier war. Wäre es ein ausgewachsenes Exemplar gewesen hätte es ohne mühe mit einem hieb seiner Kralle Riddik in 2 hälften gerissen. Riddik holte kurz Luft, hob seine Ausrüstung vom Boden auf und machte sich wieder auf den Weg.
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