Nach exzessivem Konsum des Spieles nehme ich mir mal die Zeit für ein kleines Fazit...
Das Kampfsystem bewährt sich anfangs wird mit der Zeit aber immer öder. Mit Buttonsmashing kommt man im Prinzip genauso gut durch, wie mit kontrolliertem Kämpfen zumal es bei größeren Gegnerhorden schwierig wird, die Kontrolle über da Geschehen zu behalten.
Magiesystem enttäuschte mich ein klein wenig. Es ist zwar irgendwo nachvolziebar, dass mabn für stärkere Zauber länger laden muss, aber dafür wird man beim Laden permanent attackiert und man fragt sich beim Blick auf die Lebensenergie, ob sich das Laden wirklich gelohnt hat. Die Effekte sind ganz nett, wobei das Resultat der Zerstörungszauber imemr das selbe ist. Zauber wie das verlangsamen der Zeit, sich hinter den Rücken des Feindes zu teleportieren oder sich ein paar untote Schergen zu beschwören sind sehr nützlich und machen Spaß. Das spontane wechseln des Zauberspruchs gestaltet sich grade in hektischen Situationen als sehr unkomfortabel. Bei TES zum Beispiel reicht ein schneller Druck aufs Steuerkreutz, bei Fable 2 hält man die Schultertaste gedrückt und sucht sich einen Zauber aus. Im Kampf total umständlich, deshlab habe ich es beim Anwählen verschiedener Stärken (Ladezeit) belasen.
Optisch ist Albion schön geworden, richtig schön. Ich könnte stunden im Wald von Brightwood verbringen und mich von der Natur verzaubern lassen. Als Verfechter einer offenen Spielwelt bin ich mit der Lösung in Fable 2 mehr oder weniger zufrieden. Die einzelnen Abschnitte sind teilweise offen und frei zugänglich, allerdings werden sie durch lange Ladezeiten unterteilt und Wege sind oft vorgeschrieben. Springen kann man nur an bestimmten Stellen (soviel zur Bewegensfreiheit).
Sie Städte sind sehr lebendig, auch wenn ich hier Qualität der Quantität vorziehen würde. Nicht selten stehen vor einem bis zu 4 NPC's die exakt gleich aussehen, das habe ich schon bei Two Worlds bemängelt. Unterhaltungen beschränken sich auf unhöfliche, lustige, kokette und soziale Gestigen, da hätte ich echt mehr erwartet.
Ich habe auch eine Familie gegründet. Leider wurde dieses Unternehmen später druch einen Bug unterbrochen und ich musste meine arme Frau leider den Schatten opfern (hust). abgesehen davon sind mir kaum/keine Bugs begegnet, gute Leistung!
Bei der Gestaltung des Heldens sind einem viele Möglichkeiten geboten. Ich ar zwar enttäuscht, dass es keine Gelegenheit gab, sein eigenes Gesicht zu modellieren, dafür gibt e hunderte Kleider/Bärte/Frisuren, die man nochmal mit etlichen verschiedenen Farben individuell einfärben kann.
Die Story ist öde mehr kann ich dazu nicht sagen. Der Bösewicht hat unsere Schwester auf dem Gewissen, will die Welt zerstören weil sie zu chaotisch ist und wir hindern ihn daran. (TES Shivering Isles

)
Der Hund

Super Idee und gut umgesetzt. Er findet Schätze untersützt gegebenenfalls die Gestik des Heldens (Mittelfinger zeigen --> Hund pinkelt Opfer ans Bein) und er unterstützt im Kapf.
Ich bin froh, dass ich es gespielt habe, würde aber nicht für den vollen Kaufpreis kaufen.
70%